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Brüggen: In Brüggen in einem Schlangenhaus (Brüggener Tierpark), das mit 60 Gitf,- sowie Riesenschlangen besetzt ist, soll demnächst als Schulungsort dienen. Michael Harzbecker von der Feuerwehr Düsseldorf ist der Initiator.
Im Schlangenhaus im Brüggener Tierpark sind sie Nachbarn, die Hornviper und die Brillencobra. Diese Tiere sind hoch giftig und ein Biss kann tödlich sein. Durch eine Glasscheibe, können nun demnächst Besucher im Familienbetriebenen Tierpark der Familie Kerren beobachtet werden. Über Lebensraum den Speiseplan sowie Folgen eines Bisses der verschieden Schlangen,können dann über Informations Tafeln nachgelesen werden. So ist zB. auf der Tafel von der "Gebänderten Uräusschlange" zu lesen: Folgen eines Bisses können Lähmungserscheinungen sowie Atemlähmungen sein.
Solche Schlangen werden immer häufiger in deutschen Haushalten auch Privat gehalten. Immer wieder büxen Schlangen aus, weil sie falsch gehalten werden, oder Ihre Besitzer sich nicht reichlich darüber informieren so Michael Harzbecker. Er beschäftigt sich nun schon seit 27 Jahren mit Reptilien und bei der Düsseldorfer Feuerwehr gilt der Mann als Experte. Letztes Jahr absolvierte Harzbecker mit sechs weiteren Kollegen der Wehr 48 Einsätze und nicht nur in der Landeshauptstadt.
Zu den Einsätzen zählte auch der Fall, bei dem eine junge Monokelkobra in Mülheim aus seinem Terrarium entwischt ist. Das Fingerdicke und nur 30cm lange Tier, wurde dann mit hilfe einer "klebe-Falle" gefangen, wo aber das Tier dort verendete. Zwar ist das Hauptziel die flüchtigen Reptilien wieder einzufangen, aber dennoch steht die Sicherheit der Menschen gegenüber an höchster Stelle erklärte Harzbecker.
Das Schlangenhaus wird als Zukünftiger "Stützpunkt" für die Reptilienexperten dienen, wo unter anderem auch Schulungen im Umgang mit Giftschlangen für Feuerwehrleute,Tierärzte, Tierpfleger und Privatleute stattfinden werden. Desweiteren wird das Schlangenhaus auch als "Auffangstation" für Giftschlangen dienen, die im Raum Viersen gefunden werden. Unwahrscheinlich ist es nicht, denn nur Tiere die unter Artenschutz stehen, sind Meldepflichtig."Viele Giftschlangen sind aber nicht Meldepflichtig", kritisiert Harzbecker, der zwar die Schlangen nicht aus Privathaushalten verbieten möchte, sondern sich aber für Haltungsauflagen sowie Sachkundenachweis und eine Art "Schlangen Führerschein" einsetzt. Ebenfalls sieht auch Uwe Ringelhan eine Notwendigleit darin, der in Rheinberg einen Terrazoo sowie eine Reptilienauffangstatoin betreibt. "Der Handel im Internet nimmt stetig weiter zu und jeder kann sich eine Mamba per Post liefern lassen." Neben der Einrichtung des neuen Schlangenhauses, wird auch an der Uniklinik Düsseldorf ein Serum-Depot aufgebaut und in Rheinberg kommt noch ein zweites hinzu. Immunseren werden dort vorgehalten um Schlangenbisse behandeln zu können. Für das Schlangenhaus brachte Familie Kerren rund 35 000Euro auf und somit haben sie eine neue Attraktion im Tierpark. Die Schlangen werden außerhalb der Besucherzeiten gefüttert und somit verhindert, daß vor den Augen der Kinder Küken, Mäuse usw. verfüttert werden.
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